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Rosis Brautgeflüster – Marlene & Christian

Rosis Brautgeflüster – Marlene & Christian

Alles Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde!

Die gebürtige Steirerin Marlene (Veterinärmedizinerin & große Tierfreundin) und Christian (Account Manager) aus Wien sind seit Mai verheiratet. Christian hat ihr nach 6,5 Jahren Beziehung im Steirerhof in Bad Waltersdorf im November 2016 einen Heiratsantrag gemacht. An diesem Ort sind sie damals zusammengekommen, besuchen ihn seither regelmäßig und haben nach der Hochzeit dort auch ihre Flitterwochen verbracht.

Mehr über ihren märchenhaften Tag und das ganze Rundherum verrät uns die Braut im Interview.

Shortfacts zur Hochzeit von Marlene & Christian:

Datum:Mai 2017
Gästeanzahl:ca. 80
Art der Hochzeit:Schlosshochzeit
Region:Südsteiermark

Rosi fragt nach:

Wie seid ihr an die Hochzeitsplanung herangegangen? Was waren eure ersten Schritte nach dem Antrag?

M&C: Da ich bald heiraten wollte und deshalb nicht allzu viel Zeit vorhanden war, haben wir uns einmal ein “Hochzeitsbuch” angelegt, in das wir alles geschrieben haben, was uns so in den Sinn gekommen ist. Zuerst allgemeine Dinge, dann immer mehr ins Detail gehend, bis hin zu den To Do Listen. Wir haben uns im Internet einige Locations angeschaut und waren von Schloss Gamlitz sehr begeistert. Da für 2017 nur mehr vier Samstagstermine frei waren und einer davon der Hochzeitstag meiner Eltern war (heuer der 45.), war ich gleich Feuer und Flamme. Nachdem wir uns das Schloss vor Ort angeschaut hatten und es uns wirklich sehr gut gefallen hat, haben wir unseren Wunschtermin sofort fixiert!

Wer hat euch bei den Hochzeitsvorbereitungen geholfen? Wie aufwändig habt ihr die Planung empfunden?

M&C: Das Meiste haben wir selbst geplant. Ein paar Dinge übernahmen unsere Eltern und einige gemeinsame Internetbestellungen wurden mit einer befreundeten Braut gemacht. Unsere vier TrauzeugInnen haben wir am Hochzeitstag gebeten uns zu helfen (Blumen abholen, Kirche dekorieren, etc.).

Der Aufwand für die Planung hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Besonders da wir nur ca. sechs Monate Zeit für Planung und Organisation hatten, hat die Zeit gedrängt.

Gab es ein Farbkonzept für die Hochzeit? Habt ihr bei der Dekoration oder den Einladungen selbst Hand angelegt?

M&C: Als Farbkonzept haben wir meine Lieblingsfarbe lila gewählt. Unsere Floristin (Blumen Maureen) hat dazu Lavendelblüten in die Gestecke und den Brautstrauß eingearbeitet. Der Brautstrauß war so schön, dass ich ihn gar nicht geworfen habe! Auf den Tischen hatten wir Lavendelstöcke mit weißem und lilafarbenem Papier mit dazu passenden Schnüren. Die haben wir dann den Gästen geschenkt. Auch mein Kleid von den Brautschwestern wurde mit einer lila Schleife aufgepeppt.

Die Einladungen, das Kirchenheft, die Menükarten und die Dankeskarten waren natürlich auch lila. Wir haben sie online bei der Kartenmacherei gestaltet und drucken lassen

Die Tischkärtchen haben wir handgeschrieben und auf selbst eingekochten Marmeladengläschen befestigt.

Gab es vor der Hochzeit einen Polterabend oder ein Polterwochenende?

M&C: Meine Trauzeuginnen haben für mich ein Überraschungs-Wellnesswochenende in Jesolo geplant. Wir haben es uns dort mit Massagen, gutem Essen und ein paar Spritzern gemütlich gemacht.

Christian war mit einer Burschenrunde in Prag poltern. Es gab eine Liste mit mehr oder weniger peinlichen To dos. Aber die wurde „leider“ vor dem Weggehen im Hotel vergessen.

Wie habt ihr die standesamtliche Trauung gefeiert?

M&C: Eine Woche vor der kirchlichen Trauung haben wir in familiärem Rahmen im Grazer Rathaus standesamtlich in Tracht geheiratet.

Mein Styling hat eine Bekannte übernommen. Im Vorfeld hat sie mir bereits eine Probefrisur gemacht und so wusste ich, dass ich mich auf sie verlassen konnte.

Es gab einen Empfang bei meinen Eltern in Graz-Umgebung mit Sekt und Brötchen für die Gäste. Den Brauch „Absperren: Braut oder Maut“ vor der Abfahrt organisierten die Nachbarn: dabei mussten alle Gäste etwas spenden und wir als Brautpaar mussten jeweils eine Aufgabe erledigen. Ich hatte einen Bären als Patient, den ich nähen musste und Christian musste eine Computerliste erstellen, was uns bzw. den anderen viel Spaß gemacht hat. In der Zwischenzeit gab es Schnäpse für die Gäste.

Nach dem Standesamt sind wir zu einem späten Mittagessen zum Kreuzwirt aufgebrochen. Dort hat als Überraschung die Volksmusik-Gruppe meiner Mutter den Nachmittag musikalisch gestaltet. Eine geniale (und sehr leckere) Hochzeitstorte haben wir von einer meiner Trauzeuginnen als Überraschung bekommen! Wir haben einen tollen Tag verbracht und bis zum Abend gefeiert.

Eine Woche später war dann die kirchliche Trauung. Wie war der zeitliche Ablauf an eurem Hochzeitstag?

M&C:

Styling: Ich war in der Früh noch kurz im Schloss und habe ein paar Dinge erledigt. Das Styling übernahm meine Freundin Martina, die um 11 Uhr zu mir gekommen ist. Ein paar Wochen vor der Hochzeit hatte ich einen Termin für ein Probestecken und Make-up bei ihr. Bei der Proberunde habe ich mich bereits bewusst gegen eine Hochsteckfrisur entschieden und war dann auch sehr glücklich mit dem Ergebnis.

Empfang und Geschenke: Zu Mittag hat Christian die Gäste im Schloss Gamlitz mit Brötchen und Getränken empfangen. Die meisten Gäste nutzten gleich die Gelegenheit um die Geschenke auf den Geschenketisch zu stellen. Wir haben sie in Ruhe am Tag nach der Hochzeit geöffnet.

Trauung: Nach der Stärkung sind alle gemeinsam zur Pfarrkirche spaziert, während ich mit dem Auto hingebracht wurde. Für die musikalische Untermalung hatten wir ein Gesangsduo mit Gitarrenbegleitung engagiert. Das war eine Empfehlung meiner Mutter, die die beiden bereits bei einer anderen Hochzeit kennengelernt hat. Wir waren begeistert! Die Fürbitten, das Kyrie und die Lesungen habe ich vorbereitet. Gelesen wurden diese von unseren TrauzeugInnen, Freunden, meinem Bruder und meiner Cousine. Unser Pfarrer hat die Trauung auf eine besondere Weise mit uns gestaltet. Wir haben alle gemeinsam im Kreis das Vater unser gebetet. Außerdem haben Christian und ich (jeder auf einer Seite) jedem Gast den Friedensgruß gegeben.

Nachdem meine Mutter für uns eine Hochzeitskerze gestaltet hatte und wir auch von unserem Pfarrer eine geschenkt bekommen haben, standen zwei sehr schöne Kerzen am Altar. Sehr feierlich war der Auszug aus der Kirche mit Seifenblasen und Blumenmädchen. Der Pfarrer hat uns bis zur Kirchentür begleitet und uns dann als Ehepaar„entlassen“.

Agape & Glückwünsche: Im Anschluss gingen die Gäste zu Fuß ins Schloss, während Christian und ich mit dem Auto zurückfuhren. Zur Agape gab es Sternbrot, selbstgemachtes Gebäck von meiner Mutter und Sekt. Musikalisch kam wieder Mamas Volksmusikgruppe zum Zug. Dieses gemütliche Beisammensein nützten die Gäste um uns zu gratulieren. Wir haben mit allen Gästen angestoßen!

Hochzeitstorte: Am späteren Nachmittag erfolgte dann der Anschnitt der Hochzeitstorte. Eine begabte Freundin hat unsere Tortenwünsche perfekt umgesetzt: verziert mit unserem Logo und schlichten lila Dekorosen (ebenfalls handgemacht!). Die Geschmacksrichtungen waren Schokolade, Sauerkirsch-Nuss, Erdbeer-Joghurt und Schoko-Marille-Marzipan. Außerdem gab es noch herzige Cake-Pops. Die Torten haben allen sehr gut geschmeckt und es ist kaum etwas übrig geblieben.

Fotoshooting und Videodreh: Im Anschluss war ausreichend Zeit für das Paarshooting und für Bilder mit Eltern, Trauzeugen und Gruppenbilder. Eine bekannte Fotografin, Daniela Juwan (Indian Eyes Photography), die uns bei einem vorhergehenden Shooting von ihren Qualitäten überzeugt hatte, kümmerte sich hervorragend darum. Auf meinen Wunsch haben wir uns mit ihr auch noch zu einem zweistündigen After Wedding Fotoshooting mit meiner Haflingerstute Lady getroffen. Über diese Fotos bin ich besonders glücklich!

Ein Bekannter von uns hat außerdem ein wunderbares 10-minütiges Hochzeitsvideo gedreht.

Abendessen: Vor dem Abendessen haben wir noch Ballons mit Ballonkarten steigen lassen! Das war wirklich ein sehr schöner Anblick. Leider kam bisher keine einzige der angehängten Karten zurück.

Zur Auswahl der Speisenfolge waren wir im Vorfeld bei einem Probeessen im Schloss. Als Gedeck gab es verschiedene Aufstriche und Gebäck. Nach der Suppe (Basilikum und Frittaten) folgten die Reden unserer Trauzeugen. Danach gab es Rindsfilet, Lachs oder Nudeln mit Kürbiskernpesto zur Auswahl. Wer schließlich noch Lust auf Süßes hatte, konnte sich am Nachspeisenbuffet, das mit Buchteln, Duett von der Schokolade, Jogurtnockerl und viel selbstgemachter Mehlspeise bestückt war, bedienen.

Spiele: Unsere Trauzeugen haben eine Reise nach Jerusalem für die Gäste und ein Ratespiel für uns organisiert. Eine der Fragen war zum Beispiel: Wer hat schon einmal mit dem Bräutigam in einem Bett geschlafen? Diese Spiele haben allgemein für Heiterkeit gesorgt und das Ergebnis war jeden Monat eine Unternehmung mit uns in unserem ersten Ehejahr.

Party & Mitternachtssnack: Christian und ich haben die Tanzfläche mit einem Brautwalzer zu What a wonderful world eröffnet. Dafür haben wir extra noch einen Hochzeits-Crashkurs in der Wiener Tanzschule Elmayer gemacht. In der Disco legte DJ Alex, ein Freund von Christian, auf. Bis 4:00 in Früh hat er für super Stimmung gesorgt. Es gab sogar eine Laser-Show und Nebel! Er hat auch den Festsaal mit passender lila Beleuchtung verschönert. Für die hungrigen Tänzer gab es um Mitternacht noch eine Gulaschsuppe.

Die verbleibende Hochzeitsnacht haben Christian und ich dann in der Hochzeitssuite im Presshaus verbracht.

Gab es während der Hochzeit eine Panne oder hat alles wie am Schnürchen geklappt? Was waren besonders schöne Momente?

M&C: Pannen direkt bei der Hochzeit gab es Gott sei Dank keine. Aber ich hatte vorab ein wunderschönes Gästebuch mit Fotos von uns bestellt und das ist leider nicht mehr rechtzeitig angekommen. Ich habe aber in letzter Sekunde noch ein Ersatzgästebuch gekauft. Das gestaltete Gästebuch, das zwei Tage nach der Hochzeit angekommen ist, werden wir nachreichen.

Schöne Momente gab es wirklich viele! Abgesehen von der Trauung selbst hatten wir süße Blumenmädchen und auch das Ballon steigen lassen war etwas Besonderes. Die Spiele, die unsere Trauzeugen geplant hatten, waren auch sehr lustig!

Welchen Tipp könnt ihr nun im Nachhinein anderen Brautpaaren für ihre Hochzeitsplanung mit auf den Weg geben?

M&C: Für uns waren die sechs Monate Organisation neben der Arbeit schon fast zu wenig. Nehmt euch wenn möglich etwas mehr Zeit für die Planung!

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Das Dream-Team hinter der Hochzeit:

Hochzeitslocation:Schloss Gamlitz
Outfits Braut:Brautschwestern
Floristik:Blumen Maureen
Fotos:Indian Eyes Photography

Danke für das Interview und viel Glück für die gemeinsame Zukunft!

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